Nach wie vor – Widerstand II

Nach wie vor – Widerstand II

Theaterfilm, 2020

»Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.« (Bertolt Brecht)

Im Nationalsozialismus schlossen sich junge Menschen aus Neukölln in der »Rütligruppe« zu einem Widerstandskreis zusammen. Bei regelmäßigen Treffen diskutierten sie politische Schriften und setzten sich mit der Verteilung von Flugblättern für den Frieden ein. Ihr mutiges Engagement endete für manche von ihnen mit dem Todesurteil. Der Theaterfilm spannt einen Bogen in die Gegenwart und untersucht heutige Formen des Widerstands im Kontext der aktuellen rechtsextremen Anschläge in Neukölln.

Ein Film des Black Little Fish Collective

Autorinnen: Petra Schönwald und Marianne Kjaer Klausen, Regie: Mehdi Moinzadeh, Produktion: Anja Hintze, Kamera: David-Simon Groß, Musik: Robin Plenio, Schnitt: Alexander Lyra

Sa`tu – Weißt Du

Sa`tu – Weißt Du

Dokumentarfilm, 2020

Einblicke in das bewegte Leben der Satuila Stierlin. Zutiefst persönlich berichtet die Heidelberger Familientherapeutin von eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen, welche ihre Neugier auf das Wesen des Menschen weckten und in der Therapie ihre Perspektive auf mehrere Generationen lenkten.

Regie: Bianca Herlo & Helga Kurzchalia, Kamera: Sandra Merseburger, Schnitt: Cornelius Diemer, Ton: Moritz Beneke, Musik: Alexander Lyra

Unter uns das Meer

Unter uns das Meer

Fotofilm, 2019

In einer surrealen Bilderwelt trifft urbane Zivilisation auf marine Fauna. Das Leben an diametral zueinander stehenden Orten verwebt sich zu Collagen. Ein Fluss der Bilder, der die Grenze der Fotografie überschreitet, dabei zwischen Realität und Fiktion, Stillstand und Bewegung changiert. Was, wenn wir dem entstehenden Crescendo des Artensterbens als handelndes Kollektiv entgegenstünden? Ein visuelles Gedankenspiel, das von einer organischen Klanglandschaft und elektronischem Puls getragen wird. 

Fotografie & Schnitt: Katharina Lyra, Musik: Alexander Lyra (Komposition) & Andreas Vetter (Cello)

African Mobilities

African Mobilities

Die Ausstellung African Mobilities geht der Frage nach, wie Architektur auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Migration und die Fortbewegung von Menschen, Ideen, Ressourcen, Ästhetik reagiert – sowohl an konkreten Orten als auch in der Vorstellung. Auffassungen von »Heimat« beschwören traditionellerweise sowohl das Bild eines Zufluchtsorts als auch eine Quelle der Energie herauf. Doch »Heimat« kann zugleich ein Raum erheblicher Verwundbarkeit und prekärer sozialer Verhältnisse sein, der lineare Konzepte von Zeit und Raum unterbricht und Risse zwischen der »Vergangenheit« und der »Gegenwart« vermutet. African Mobilities fragt nach kreativen Eingriffen, die sich abzeichnen, sobald einer explodierten Raum-Zeit ein mehrstufiger und auf verschiedene Standorte verteilter Ansatz auferlegt wird, in dessen Rahmen ein großer Teil der Migration auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.

http://www.architekturmuseum.de

 

exhibition-2018-AMO-Shanty-Megastructure-2-1024x728

Crispin Gurholt

Zimmer 9

Projekt von Crispin Gurholt

Gurholt wurde bekannt durch seine Live Photos, in situ Fotoprojekte, in denen der Künstler die Grenzen zwischen Realität und Fiktion heraufbeschwört. Seine komplexen Inszenierungen zeigen allerdings niemals Handlungsabläufe, sondern verharren in einem einzigen Augenblick und erscheinen dadurch wie eine Momentaufnahme, oder die am Bildschirm erstarrte Szene eines Filmes. Durch die Tatsache, dass dem Betrachter das Vorher und Nachher der Szenen vorenthalten wird, bewirkt Gurholt, dass ein möglicher Handlungsablauf in unserer Fantasie entsteht. Während Gurholts Performances nur von kurzer Dauer sind, überleben sie in Form von Fotografien oder Videos. Diese Arbeitsweise schafft ein provokantes Doppelspiel, indem die Aufnahmen das Simulacrum eines Simulacrums darstellen.

Idee: Crispin Gurholt
Costumes: Silja Landsberg
Make-Up: Jenny Blumenthal
Lichtdesign: Alexander Lyra
Produktion: Ina Juckel

Premiere: 11. November 2017, Pension Mädchenzimmer

Unsere hungrigen Herzen

Unsere hungrigen Herzen

Fotofilm, 2018

Der objektive Blick der Forschung offenbart Geheimnisse des Menschen: Wachstum und tiefste Verbundenheit im gleichen Atemzug. Was in pränataler Erfahrung noch zeitgleich gelingt, erleben wir schon in frühester Kindheit häufig als Widerspruch. Fühlen wir eine uns wertvolle Beziehung gestört, aktiviert unser Gehirn bisweilen dieselben Netzwerke, wie bei körperlichem Schmerz. Diese Arbeit tastet sich behutsam durch die Amplituden unserer Gefühlswelten, streift innere und äußere Zustände und spürt dabei der ewigen Sehnsucht nach Verbindung nach.

Fotografie: Katharina Lyra, Musik & Schnitt: Alexander Lyra

16. – 23.3. 2018, Gruppenausstellung im Kunstquartier Bethanien
6.6. 2018, Screening mit Live-Musik im Kunstcafé Ekō Berlin
22. – 24.6. 2018, Screening beim Kunstfestival 48 Stunden Neukölln
2.12.2018 – 2.2.2019, Gruppenausstellung, Kunsthalle Recklinghausen

Leiko Ikemura

Leiko Ikemura

Dokumentation, 2017

Leiko Ikemura setzt sich intensiv mit künstlerischen Positionen der klassischen Moderne in Europa auseinander. Diese sind umso komplexer, als sie mit der Relevanz des europäischen Umfeldes für die Werke Ikemuras ebenso zu tun haben wie mit einem permanenten Echo ihrer japanischen Herkunft.

Regie, Kamera & Schnitt: Alexander Lyra

Mit freundlicher Unterstützung des Kunstmuseums Ahrenshoop

Elysian

Elysian

EP, 2018

Felix Dubiel: Piano
Alexander Lyra: Gitarre

Brou de noix sur papier

Brou de noix sur papier

Gemälde von Pierre Soulages

1946 geht Pierre Soulages völlig mittellos nach Paris und beginnt aufgrund der Geldnot eigenwillige Methoden auszuprobieren. So benutzt er Holzbeize, die billiger ist als Ölfarben. Später sagt er, dass er durch das malen mit Beize einem inneren Zwang folgen und sich von der Einschränkung des Öls befreien konnte.

„Ein Gemälde ist ein organisiertes Ganzes. Ein Konstrukt von Korrelationen zwischen Formen, Linien, kolorierten Flächen, auf denen sich ihre Bedeutung auftut oder auflöst.“

 

Soulages_PC_21448_Brou_de_noix_sur_papier_2001

Sound Of The Dolomites

Sound Of The Dolomites

Einzigartiges Festival in den italienischen Alpen

Im Rahmen des Musikfestivals Sounds of the Dolomites bietet die norditalienische Region Trentino vom 7. Juli bis 31. August 2017 internationalen Musikgrößen eine Bühne für ihre Werke. Musiker, Komponisten und Songwriter präsentieren ihr Programm an außergewöhnlichen Orten hoch in den Bergen. Felsen, kleine Bergseen und Wälder bilden die Kulisse für das einzigartige Event-Highlight. Die Teilnahme an allen Konzerten ist kostenlos.

https://www.isuonidelledolomiti.it

 

39005-myimage