Crispin Gurholt

Zimmer 9

Projekt von Crispin Gurholt

Gurholt wurde bekannt durch seine Live Photos, in situ Fotoprojekte, in denen der Künstler die Grenzen zwischen Realität und Fiktion heraufbeschwört. Seine komplexen Inszenierungen zeigen allerdings niemals Handlungsabläufe, sondern verharren in einem einzigen Augenblick und erscheinen dadurch wie eine Momentaufnahme, oder die am Bildschirm erstarrte Szene eines Filmes. Durch die Tatsache, dass dem Betrachter das Vorher und Nachher der Szenen vorenthalten wird, bewirkt Gurholt, dass ein möglicher Handlungsablauf in unserer Fantasie entsteht. Während Gurholts Performances nur von kurzer Dauer sind, überleben sie in Form von Fotografien oder Videos. Diese Arbeitsweise schafft ein provokantes Doppelspiel, indem die Aufnahmen das Simulacrum eines Simulacrums darstellen.

Idee: Crispin Gurholt
Costumes: Silja Landsberg
Make-Up: Jenny Blumenthal
Lichtdesign: Alexander Lyra
Produktion: Ina Juckel

Premiere: 11. November 2017, Pension Mädchenzimmer

Es kam von oben

Es kam von oben

Live-HörSpiel-Theater, 2010 – 2016

Sandberg Zitty. Ein Meteor bricht durch die Wolkendecke. Rick Hudson, Amateur-Journalist und freier Astronom, glaubt mehr in dem Vorfall zu erkennen. Außerirdische? Beweisen kann er nichts. Als vertraute Menschen verschwinden und Doppelgänger mit befremdlichem Verhalten deren Platz einnehmen, glaubt´s auch der Letzte: Sie sind da! Woher kommen sie? Was wollen sie?

Spielorte: Deutsches Theater Berlin, Heimathafen Neukölln, Cube 521 Luxembourg, u.a.

Buch, Regie & Vox: Stefan Kaminski
Perkussion & Störfrequenzen: Sebastian Hilken
Humanoide Juke-Box: Stefan Brandenburg
Tontechnik: Philipp Fiedler
Lichtdesign: Alexander Lyra

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

STEFAN KAMINSKI, Schauspieler, D, Kaminski ON AIR, ES KAM VON OBEN, Ein gesellschaftskritisches Schwarz/Weiss-HoerSpiel, Auftritt, 10.01.2016, Heimathafen Neukoelln, Berlin, Deutschland STEFAN KAMINSKI, actor, GER, performs on January 10, 2016, at Heimathafen Neukoelln, Berlin, Germany

Canis Lupus

Canis Lupus

Performance by Saskia Edens, 2011

Sunday in the Park with Ed and a dog: a lady walks with her dog – an everyday scene, only that in the case of Saskia Edens’ performance, the dog only consists of bones. The dog is on a lead – he is a puppet; the domesticated man-animal relation is sliding towards an archaic world, from taming to savagery. At once suspended and bound with the body of the performer, the dog moves wildly and outside the constraints of gravity. In ‘Canis Lupus’, the two actors – performer and puppet – are in relation with one another – one transcribing the movements of the other in a random way.

Performance: Crispin Gurholt
Live-Music: Alexander Lyra

Spielort: Hunger International Performance Festival, 2011, Berlin

Der Ring des Nibelungen

Der Ring des Nibelungen

Live-Hörspiel-Theater, 2008 – 2015

Richard Wagners Gesamtkunstwerk – die monumentale, ergreifende und bodenlos tiefe Geschichte vom Ring des Nibelungen wird von einer spiel- und experimentierfreudigen Theatergruppe atemlos destilliert und völlig neuartig erzählt – Götter und Antipoden prallen in diesem bestialischen Krimi aufeinander, bis das ganze zur Apokalypse führt. Eine bizarre und fantastische Wanderung entlang Wagners Libretto, in dem durch die Gier und den Machtwillen der Protagonisten am Ende alles zugrunde geht.

Glasharfe & Rhein: Hella von Plötz
Tuba & Gartenschlauch: Natascha Zickerick
Buch, Regie & Vox & Geräusch: Stefan Kaminski
Kontrabass, Cello, Percussion & Geräusche: Sebastian Hilken
Sound Engineer: Richard Nürnberg
Lichtdesign: Alexander Lyra

Spielorte: Deutsches Theater Berlin, Oper Frankfurt am Main, Bayreuther Festspiele, Cube 521 Luxembourg, Rabenhoftheater Wien, Neuköllner Oper, Divadlo Komedie Prag, Theater Bamberg, u.a.

Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2013 für die DVD-Produktion der Ring-Tetralogie am Deutschen Theater Berlin:

Mit sinnlicher Spielfreude, einfühlendem Pathos und kabarettistischer Überspitzung, mit Wortschwelgerei und mimisch-gestischem Minimalismus, genialen Ausstattungsideen sowie fantasytauglichen Lichteffekten inszenieren Stefan Kaminski (der zugleich alle Rollen selbst rezitiert) und seine vier Instrumentalvirtuosen den „Ring des Nibelungen“, sehr frei nach Wagner. Ein Bühnenweihfestspiel bester Art. (Für die Jury: Nikolaus Gatter)

Kong!

Kong!

Live-HörSpiel-Theater, 2009 – 2015

Der Egotrip des C-Doku-Regisseurs Karl Denheim führt Anne – die Frau mit dem traurigen Blick und noch unausgelebten Schauspielambitionen – auf hohe See nach Skull Island. Das Schöne im Angesicht des Schreckens soll Herzen und Hosen der Zuschauer zum Bersten bringen. Doch Denheim hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Auch der Schrecken im Angesicht des Schönen verfehlt seine Wirkung nicht. Die Liebe zwischen Mensch und Tier setzt verheerende Energien frei, die auch die zivilisierte Welt nicht verschonen. KONG, in Fesseln geschlagen, bricht sich Bahn und läßt den atemlosen Zuschauer versonnen auf der Spitze des Empire State Buildings zurück.

Spielorte: Heimathafen Neukölln, Theater Duisburg, Cube 521 Luxembourg, Bar Jeder Vernunft Berlin, Grenzenlos Kultur Theaterfestival Mainz, u.a.

Buch, Regie & Vox: Stefan Kaminski
Bio-Cello: Sebastian Hilken
Tontechnik: Richard Nürnberg
Lichtdesign: Alexander Lyra